Donnerstag, 12. Januar 2017

[Rezension] Die unsichtbare Bibliothek - Genevieve Cogman

Irene Winter ist Agentin der unsichtbaren Bibliothek. Ihre Aufgabe: einzigartige Bücher aus allen Zeiten und Welten zu sammeln. Mit ihrer Magie, der Sprache, kann sie sich Zugang zu ihnen verschaffen. Nur ein Wort, und sie tritt durch eine normale Tür in eine fremde Welt. Irenes Auftrag führt sie in ein viktorianisches London, wo ein seltenes Buch aufgetaucht ist. Doch dessen Besitzer wurde ermordet und das Buch gestohlen. Als Täter kommen gleich mehrere Personen in Frage. Und eine ist tödlicher als die andere …


432 Seiten -  Bastei Lübbe Verlag - ab 16 Jahren


Die Protagonistin, Irene Winter, ist eine sehr intelligente, ehrgeizige und bedachte Bibliothekarin, die für ihren Job lebt. Dabei erfüllt sie jeden Auftrag ihrer Vorgesetzten ohne Nachfrage oder Hintergedanken und stürzt sich dabei aufs Neue in wilde Abendteuer. Vielleicht liegt das daran, dass sie die Tochter zweier Bibliothekare ist und daher nichts anderes als die Bibliothek von klein auf gewohnt ist, wobei ich dies auch schade finde, denn dadurch kommt sie einem anfangs ein klein wenig naiv vor. Als sie sich mit Kai auf die Reise nach London macht, erhielten sie die Nachricht, dass der Eigentümer des Buches ermordet worden und das Buch, Märchen von Grimm, gestohlen worden ist. Doch wer könnte denn noch solch ein großes Interesse an diesem Buch haben, dass er im Stande wäre, dafür zu töten und was ist so besonders an diesen Märchen? Diese Fragen hieß es für die Beiden so schnell wie möglich zu beantworten. So machten sie sich auf die Suche nach Antworten und begegneten auf ihrer Reise vielen verschiedenen Wesen, wie Elfen, Vampiren, Werwölfen und Drachen. Das Abendteuer hat somit begonnen.

Fazit:
Anfangs war das Buch etwas verwirrend für mich, da ich mich nicht direkt in die Geschichte versetzen konnte. Doch als Irene ihren neuen Auftrag mit Kai annahm, wurde es immer verständlicher und einfacher vorzustellen. Circa ab der Hälfte des Buches wurde es immer spannender und man konnte sich die Beiden richtig gut in ihrer Welt vorstellen. Es hat auch echt Spaß gemacht bei den Vorstellungen mancher Kreaturen seiner Fantasie freien Lauf lassen zu können. Das Ende war unvorhersehbar und hat Alles in Allem Sinn ergeben, da die Autorin oftmals alle Fakten von Charakteren wiederholen lies, sodass es auch für den Leser auf jeden Fall deutlich wurde. Es ist auch auf eine gewisse Art ein offenes Ende, da auf Irene neue Herausforderungen warten, mit denen die weiteren Teile dieser Trilogie gefüllt werden.

Dabei hoffe ich mir, dass sie vielleicht etwas spannender und packender von Anfang an sind, sodass ich gleich dabei bleiben werde und mich nicht erst ab der Hälfte auf die Geschichte einlassen kann.
Daher bekommt dieses Buch 3 Sterne von mir und ist eine Empfehlung für viele Fantasy Leser.

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