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[Rezension] Ich werde da sein wenn du stirbst - Marie-Sophie Lobkowicz

Hallo meine Lieben,

"neuer Monat, neues Buch!"  Nach diesem Motto habe ich vor wenigen Tagen mein Buch zu Ende gelesen, sodass ich direkt am 01.Februar mit einem Neuen beginnen konnte. Es hieß "Ich werde da sein wenn du stirbst", dieses stelle ich euch nun vor!

224 Seiten - Pattloch Verlag - 2008 - Liebesgeschichte


Die Autorin, Marie-Sophie Lobkowicz, schreibt ihre eigene Liebesgeschichte, in der sie einen sehr wichtigen Menschen im Kampf gegen den Krebs verloren hat auf eine sehr schöne und interessante Art und Weise nieder. Abgespielt hat sich diese Geschichte im Jahr 2004.
Sie erzählt vom ersten Treffen zwischen ihr und Conte und der 9 monatigen innigen und leidenschaftlichen Beziehung mit sehr viel Liebe zum Detail. So werden alle Unternehmungen, Kurzurlaube, Besuche mitsamt den Sehnsüchten nacheinander in Form von Emails oder Tagebucheinträgen dargestellt.
So richtig möchte es anfangs nicht so zwischen den Beiden klappen, da sie sich nicht sicher sein können, ob sie sich nun als Pärchen bezeichnen können oder nicht, denn Sie selbst hat Angst vor dem Tag an dem sie ihn verlieren könnte und er möchte sie nicht in Irgendetwas hineinziehen, wovon er sicher weiß, dass es einfach keine gemeinsame Zukunft geben kann. 
Da sie ihre wahren Gefühle aber nicht offen vor ihm aussprechen kann, schreibt sie ihm entweder Emails oder Briefe, in denen sie so gut wie möglich ihre Situation beschreibt. 
Und letztendlich ist die Liebe stärker als der Verstand und sie gehen eine Beziehung miteinander ein.
Religion spielt für die Beiden eine sehr bedeutende Rolle, da sie sehr oft beten, Gottesdienste besuchen, die Kommunion empfangen und Conte bekam mehrmals eine Krankensalbung.  

Fazit:
Insgesamt fand ich das Buch sehr reizend, da es einfach einen kurzen Ausschnitt aus dem Leben von Frau Lobkowicz zusammenfasst und vielen Menschen helfen könnte in solchen Situationen mit dem Verlust von Menschen umzugehen.
An manchen Stellen war es für Außenstehende vielleicht etwas schleppend und durch die religiösen Elemente nicht so bedeutsam, wie für die Autorin selbst. Daher hat es mir auch nicht ganz so gut gefallen, aber alles in Allem ist es eine schöne, traurige und liebevolle Liebesgeschichte!



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